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11.09.2019


„Matter to Life“ – Zukunftsweisender, interdisziplinärer Studiengang eröffnet

Neu eröffneter Studiengang unter Beteiligung des Bernstein Centers for Computational Neuroscience Göttingen/ des Campus Instituts für Dynamik biologischer Netzwerke

Göttingen ist neben Heidelberg und München einer der drei Standorte des neuen Master/PhD-Studiengangs „Matter to Life“ Master/PhD-Studiengang "Matter to Life" (von der Materie zum Leben), welcher am 11. September im Beisein der Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek in Berlin eröffnet wurde. Gemeinsam mit den beiden Göttinger Max-Planck-Instituten (MPI) für Dynamik und Selbstorganisation und für biophysikalische Chemie, den tragenden Universitäten Göttingen, Heidelberg und der Technischen Universität München sowie dem Leibniz-Institut für Interaktive Materialien, will die neue Max Planck School Studierende mit herausragenden Bachelorabschlüssen nach Deutschland holen und besonders fördern.

Der Studiengang „Matter to Life“ vereint Inhalte aus Physik, Chemie, Ingenieur- und Lebenswissenschaften im sich rasch entwickelnden und zukunftsweisenden Themenfeld der Konstruktion und dem Bauen lebensähnlicher Prozesse und Systeme. Jeweils zehn Studienplätze gibt es in Göttingen, München und Heidelberg. Studienschwerpunkte am Standort Göttingen sind komplexe Systeme und Biophysik. Die Bewerber für das im Wintersemester 2019/20 startende Programm wurden bereits ausgewählt, die Auswahlvorbereitungen für das kommende Jahr starten demnächst. Im neuen Master/PhD-Programm können sich Studierende mit einem Bachelorabschluss in Chemie, Biochemie, Materialwissenschaften, Molecular Systems Engineering, Physik, Molekularer Zellbiologie, Bioengineering oder einem ähnlichen Fach bewerben. Während des MSc Programms wechseln die jungen WissenschaftlerInnen in einer sogenannten „Lab-Rotation“ auch ihre Studienorte und fertigen ihre Dissertation anschließend in einem Labor ihrer Wahl an. Die angehenden jungen WissenschaftlerInnen werden von der Max-Planck-Gesellschaft und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziell unterstützt.

Die Studierenden werden von 50 ausgewählten, wissenschaftlich hochkaratigen Fellows begleitet. Diese betreuen die Studierenden eng während ihres Studiums und unterstützen die Ausbildung durch ortsübergreifende Lehrveranstaltungen und innovative Workshops. Eberhard Bodenschatz, Direktor am Göttinger MPI für Dynamik und Selbstorganisation, ist einer der Mitinitiator des Projektes. Er hat die Idee der Max Planck School „Matter to Life“ der Universität zufolge maßgeblich vorangetrieben. Aus dem Bernstein Center for Computational Neuroscience Göttingen ist Fred Wolf als Fellow am neuen MSc/PhD Programm beteiligt.

Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung des MPI für Dynamik und Selbstorganisation.