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25.01.2011

Ministerin Wanka besucht das Bernstein Zentrum Göttingen

Wissenschaftler führen lebhafte Diskussion über interdisziplinäre Forschung mit der Politikerin.

Über die Entwicklung und die Perspektiven des Bernstein Zentrums Göttingen, welches sich der theoretischen Neurowissenschaft widmet, und des Bernstein Fokus Neurotechnologie informierte sich die niedersächsische Wissenschaftsministerin Ministerin Prof. Dr. Johanna Wanka gestern bei ihrem Besuch in Göttingen. Prof. Dr. Theo Geisel (Direktor am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation (MPIDS) und Leiter des Bernstein Zentrums Göttingen) begrüßte sie in der Geschäftsstelle des Bernstein Zentrums in der Von-Siebold-Straße. Besonders beeindruckt zeigte sich die Ministerin vom interdisziplinären Ansatz des Bernstein Zentrums, das nicht nur fünf Forschungseinrichtungen in Göttingen verbindet, sondern Wissenschaftler aus den Bereichen Medizin, Physik, Biologie und Mathematik zusammenbringt. Sehr überzeugend fand sie die Tatsache, dass in dem Bernstein Zentrum Nachwuchswissenschaftler in zwei sehr unterschiedlichen Disziplinen wie Neurobiologie und theoretischer Physik gleichzeitig auf so hohem Niveau ausgebildet werden.

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Abb. 1 Von rechts nach links: Prof. Dr. Siegrid Löwel (Bernstein Fokus Neurotechnologie, Lehrstuhl für systemische Neurobiologie), Prof. Dr. Johanna Wanka (Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur), Prof. Dr. Theo Geisel (Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation, Abteilung Nichtlineare Dynamik; Leiter Bernstein Center for Computational Neuroscience Göttingen), Dr. Tobias Niemann (Geschäftsführer Bernstein Zentrum und Bernstein Fokus). Foto: MPIDS

Ein weiterer Gegenstand des Gesprächs war das Verhältnis von Grundlagenforschung zu angewandter Forschung. Während das Bernstein Zentrum hochkompetitive Grundlagenforschung betreibt, unterhält der Bernstein Fokus Neurotechnologie zahlreiche Kooperationen mit Industriepartnern in der Region - etwa im Bereich der Prothetik. Ein Konzept mit Zukunft – wie auch die Zahlen zeigen. Denn in den vergangenen Jahren sind durch Bernstein Zentrum und Bernstein Fokus vier Neuberufungen an der Universität Göttingen möglich geworden. Zwei dieser Personen (Prof. Dr. Siegrid Löwel und Prof. Dr. Florentin Wörgötter) stellten der Ministerin ihre aktuellen Forschungsprojekte vor. Das Bernstein Zentrum Göttingen ist Teil des bundesweiten Bernstein Netzwerks Computational Neuroscience, das mittlerweile etwa 200 Arbeitsgruppen umfasst. Wissenschaftler des Bernstein Zentrums haben in Göttingen auch den Bernstein Fokus Neurotechnologie gegründet. Mitglieder des Göttinger Bernstein Zentrums sind die Universität Göttingen Göttingen, das Deutsche Primatenzentrum sowie die Göttinger Max-Planck-Institute für Dynamik und Selbstorganisation, für Experimentelle Medizin und für biophysikalische Chemie sowie das Medizintechnikunternehmen Otto Bock Health Care.

Weitere Informationen erhalten Sie von:
Dr. Tobias Niemann
Bernstein Zentrum Göttingen
Tel.: +49 551 5176-425
E-Mail: tobias@nld.ds.mpg.de