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27.05.2017

Virtuelles Synapsen-Modell erarbeiten

Neuer Sonderforschungsbereich „Quantitative Synaptologie“ an der UMG, geleitet von Prof. Silvio Rizzoli


Die Erforschung von Synapsen und die Entwicklung einer computergestützten Synapsen-Simulation stehen im Mittelpunkt eines neuen Sonderforschungsbereichs (SFB) an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert diesen SFB ab 1. Juli mit rund 9 Millionen Euro.
„Wir wollen ein virtuelles Modell einer Synapse erarbeiten, das ausreichend detailliert sein wird, um synaptische Funktionen und Fehlfunktionen unter einer Vielfalt von Bedingungen einschließlich neurologischer und psychiatrischer Krankheiten vorauszusagen“, sagt Prof. Silvio Rizzoli, Direktor des Instituts für Neuro- und Sinnesphysiologie sowie Sprecher des Zentrums für Biostructural Imaging of Neurodegeneration (BIN) der UMG. Rizzoli ist künftig Sprecher des neuen SFB 1286 „Quantitative Synaptologie“. Die computergestützte Simulation von Synapsen könnte künftig helfen, neurologische und neurodegenerative Krankheiten und möglicherweise deren Heilungsmechanismen genauer zu verstehen.

Beteiligt an dem neuen SFB sind Forscher aus sieben Instituten und Kliniken der Universitätsmedizin Göttingen, vier Instituten der Universität Göttingen, aus dem Bernstein Zentrum für Computational Neuroscience (BCCN), aus dem Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, dem Max-Planck-Institut für expe-rimentelle Medizin, dem
Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation sowie aus dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), Standort Göttingen.

Lesen Sie mehr im Artikel des Göttinger Tageblatts:

Göttinger Tageblatt – 2017.05.pdf