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11.12.2014

Göttinger Tageblatt:

Leibniz-Preis für Tobias Moser

Göttingen. Die neuen Träger des wichtigsten Forschungsförderpreises in Deutschland stehen fest: Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erkannte am Mittwoch in Bonn acht Wissenschaftlern den Leibniz-Preis 2015 zu. Unter ihnen der Göttinger Prof. Tobias Moser, Auditorische Sensorik/Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. Alle acht Wissenschaftler erhalten je ein Preisgeld von 2,5 Millionen Euro. Moser (46) ,,hat mit seinen Arbeiten erheblich zu einem besseren Verständnis synaptischer Prozesse im Innenohr und damit der Grundlage des Hörens beigetragen“, so die DFG. Seine neuen konzeptionellen wie technischen und experimentellen Ansätze haben Maßstäbe gesetzt, die nun mit dem Leibniz-Preis gewurdigt werden. Mosers Hauptinteresse gilt den Haarsinneszellen im Innenohr, deren Verlust jeder Mensch ab einem gewissen Alter erleidet und der zu erheblichen Einschränkungen in der Kommunikation mit Mitmenschen fuhren kann.

Die anderen Preisträger sind: Prof. Henry N. Chapman, Universität Hamburg, Prof. Hendrik Dietz, Technische Universität München, Prof. Stefan Grimme, Universität Bonn, Prof. Christian Hertweck, Universität Jena, Prof. Friedrich Lenger, Universität Gießen, Prof. Hartmut Leppin, Universität Frankfurt/Main, Prof. Steffen Martus, Humboldt-Universität zu Berlin.


Prof. Dr. Tobias Moser, Leiter des InnenOhrLabors der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Sprecher des SFB 889 „Zelluläre Mechanismen Sensorischer Verarbeitung“ der Universitätsmedizin Göttingen. Foto: privat

gt_leibniz-preis_2015_moser.pdf