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31.05.2017

Das Sehen verstehen


Genetisch bedingte Erblindung: Europäischer Forschungsrat fördert Göttinger Wissenschaftler mit zwei Millionen Euro


Etwa eine Million Menschen weltweit drohen innerhalb von einigen Jahren vollständig zu erblinden, weil ihre Lichtrezeptoren im Auge aus genetisch bedingten Ursachen absterben. Für seine Forschungen darüber erhält Prof. Tim Gollisch, Neurowissenschaftler der Göttinger Universität, für die kommenden fünf Jahre eine hochdotierte Förderung des Europäischen Forschungsrats.
Mit seinem Consolidator Grant stellt der European Research Council (ERC) zwei Millionen Euro für die Göttinger Forschungen zur Erforschung der Sehprozesse in den
Nervenzellen des Auges bereit. Gollisch, Leiter der Arbeitsgruppe für Experimentelle Retinafor-schung an der Klinik für Augenheilkunde der Universitätsklinik Göttingen, erhält die Förderung für das Forschungsvorhaben „CODE4Vision“, das am 1. Juni beginnt. Nervenzellen im Auge sind die Grundlage unseres Sehsinns. Ziel des geförderten Forschungsvorhabens ist, die Verschaltungen der Nervenzellen im Auge und ihre Funktionsweise im Sehprozess besser zu verstehen. Langfristig könnte dieses Wissen helfen, bei krankheitsbedingtem Absterben der Lichtrezeptoren im Auge ein Teil des Sehvermögens durch künstliche Anregung der Nervenzellen wiederherzustellen, erklärt das Universitätsklinikum.

Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung der Universitätsmedizin Göttingen:

Gollisch-ERC-UMG.pdf

27.05.2017

Virtuelles Synapsen-Modell erarbeiten

Neuer Sonderforschungsbereich „Quantitative Synaptologie“ an der UMG, geleitet von Prof. Silvio Rizzoli


Die Erforschung von Synapsen und die Entwicklung einer computergestützten Synapsen-Simulation stehen im Mittelpunkt eines neuen Sonderforschungsbereichs (SFB) an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert diesen SFB ab 1. Juli mit rund 9 Millionen Euro.
„Wir wollen ein virtuelles Modell einer Synapse erarbeiten, das ausreichend detailliert sein wird, um synaptische Funktionen und Fehlfunktionen unter einer Vielfalt von Bedingungen einschließlich neurologischer und psychiatrischer Krankheiten vorauszusagen“, sagt Prof. Silvio Rizzoli, Direktor des Instituts für Neuro- und Sinnesphysiologie sowie Sprecher des Zentrums für Biostructural Imaging of Neurodegeneration (BIN) der UMG. Rizzoli ist künftig Sprecher des neuen SFB 1286 „Quantitative Synaptologie“. Die computergestützte Simulation von Synapsen könnte künftig helfen, neurologische und neurodegenerative Krankheiten und möglicherweise deren Heilungsmechanismen genauer zu verstehen.

Beteiligt an dem neuen SFB sind Forscher aus sieben Instituten und Kliniken der Universitätsmedizin Göttingen, vier Instituten der Universität Göttingen, aus dem Bernstein Zentrum für Computational Neuroscience (BCCN), aus dem Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, dem Max-Planck-Institut für expe-rimentelle Medizin, dem
Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation sowie aus dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), Standort Göttingen.

Lesen Sie mehr im Artikel des Göttinger Tageblatts:

Göttinger Tageblatt – 2017.05.pdf

02.05.2017

Ribbon Synapses Symposium 2017

September 11-12, 2017, Göttingen


We would like to announce the upcoming Ribbon Synapses Symposium (RSS) 2017, a specialized international conference to be held in Göttingen, Germany on September 11th-12th 2017.

The meeting is jointly organized by the two Collaborative Research Centers SFB 889 Cellular Mechanisms of Sensory Processing and SFB 894 Ca2+ Signaling: Molecular Mechanisms and Integrative Functions and will be hosted at the Max Planck Institute of Experimental Medicine.

This meeting aims to not only bring together experts in the field, who will present and discuss novel data and provide a detailed overview of the current state of the art of ribbon synapse research, but additionally provide a platform for young scientists to present their work in form of either an oral presentation and/or a poster.


Ribbon Synapses Symposium 2017

Date: September 11th - 12th, 2017

Location: Max Planck Institute of Experimental Medicine, Göttingen


Please visit the conference website for further and up-to-date information: http://www.rss2017.uni-goettingen.de/





170427_RSS2017_poster_print_small.pdf

10.03.2017


Fred Wolf erhält den Mathematical Neuroscience Prize 2017


Der Physiker Fred Wolf vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation (MPIDS) wird mit dem Mathematical Neuroscience Prize ausgezeichnet. Erstmals wird ein deutscher Forscher mit diesem weltweit höchstdotierten Preis für bahnbrechende mathematische Beiträge zum Verständnis des Gehirns ausgezeichnet.

Wolf, Leiter des Göttinger Bernstein Zentrums für Computergestützte Neurowissenschaften und Honorarprofessor an der Universität Göttingen, erhält den mit 100 000 US-Dollar dotierten Preis für seine grundlegenden Arbeiten zu den Mechanismen des Sehens im Gehirn. Mit dieser Auszeichnung würdigt das Preiskomitee Wolfs „bahnbrechende Beiträge zur theoretischen Neurowissenschaft, insbesondere zur Organisation der Sehrinde und zur Dynamik von Nervenzellen und ihrer Schaltkreise“.

Lesen Sie mehr im Artikel des Göttinger Tageblatts:



Göttinger Tageblatt FW– 2017.03.pdf

09.03.2017

EU fördert Göttinger Forscherinnen


Dr. Marion Silies und Dr. Arezoo Pooresmaeili haben sich jeweils erfolgreich um einen "Starting Grant" des Europäischen Forschungsrats (European Research Council) beworben.

Zwei junge Neurowissenschaftlerinnen des European Neuroscience Institute Göttingen (ENI-G) erhalten vom Europäischen Forschungsrat (ERC) jeweils 1,5 Millionen Euro Fördergelder über die nächsten fünf Jahre.

Pooresmaeili wird untersuchen, wie Belohnungssignale auf neuronaler Ebene die menschliche Wahrnehmung beeinflussen. Dies kann zum Verstehen von Lernen und neurologischen Krankheiten beitragen.

Wie im Gehirn der Fruchtfliege über neuronale Schaltkreise visuelle Signale verarbeitet werden, wird Silies untersuchen.

ERC Starting Grants ermöglichen jungen Forschern (2 bis 7 Jahren nach der Promotion) jeder Nationalität bahnbrechende Hochrisiko-Projekte zu verfolgen. Diese Förderung zielt auf vielversprechende Forscher, die das bewiesene Potenzial haben, unabhängige Forscher zu werden.

Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung der Universitätsmedizin Göttingen:


ERC_UMG_ENI.pdf

01.03.2017

Neuronale Prozesse übersetzen


Nervenaktivitäten als Modell für Gerätesteuerung: EU fördert Göttinger Objekt mit 4,2 Millionen Euro


Ein internationales Forscherteam mit Göttinger Beteiligung will die Nervenaktivitäten bei Primaten während komplexer Handlungen als Modell für die Entwicklung proaktiver Steuerungsbefehle für Geräte verwenden. Die Europäische Union fördert das Projekt „Plan4Act“ vier Jahre lang mit 4,2 Millionen Euro.

Projektleiter ist Prof. Florentin Wörgötter vom III. Physikalischen Institut – Biophysik der Universität Göttingen. Beteiligt sind Prof. Alexander Gail, Leiter der Forschungsgruppe Sensomotorik am Deutschen Primatenzentrum in Göttingen und Professor für Sensomotorische Neurowissenschaften und Neuroprothetik an der Universität Göttingen, sowie Forschende aus Dänemark und Spanien.


Lesen Sie mehr im Artikel des Göttinger Tageblatts:


Göttinger Tageblatt – 2017.02_2.pdf